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Visuelles Scanning - TAP 2.3.1

Mit diesem Test soll die Fähigkeit zum visuellen Abtasten des Gesichtsfeldes geprüft werden. Diese Fähigkeit kann durch gestörte Blickbewegungen, durch eine Störung der Systematik oder durch eine reduzierte Daueraufmerksamkeit bedingt sein. Eine Unfähigkeit zum Abtasten des Gesichtsfelds liegt in markanter Form beim visuellen Neglect vor. Beeinträchtigungen des systematischen Durchmusterns einer Reizvorlage werden jedoch auch bei frontalen Läsionen ohne Neglect beobachtet.

Bei diesem Test wird eine matrixartige Anordnung von 5 × 5 Reizen verwendet, bei der entdeckt werden soll, ob in dieser Anordnung ein kritischer Reiz enthalten ist oder nicht. Jeweils eine von zwei Tasten dient der Antwort "enthalten" bzw. "nicht enthalten".

Durch die Aufforderung zu einer zeilenweisen oder einer spaltenweisen Exploration kann die Fähigkeit zum Wechsel des systematischen Vorgehens geprüft werden, welche z.B. bei frontalen Beeinträchtigungen gestört sein kann.

Screenshot des Untertests "Visuelles Scanning" der TAP 2.3

Die Instruktionsseite des Untertests "Visuelles Scanning" der TAP 2.3 (für eine größere Ansicht (1024*768) - in einem neuen Browserfenster - bitte ins Bild klicken)

Durchführungszeit: 5 Minuten und länger